MES in der Backwarenindustrie

Plant iT und MES in der Backwarenindustrie - eine vertikale Integration


Die Ebenen MES (Manufacturing Execution System) und PLS (Prozessleitsystem) werden häufig als zwei separate Systeme in einem Produktionsbetrieb betrachtet. Diese übernommene Trennung wird mit Plant iT aufgelöst. Durch die Zusammenführung von MES-Funktionen innerhalb eines PLS zu einem IT-System werden unnötige Schnittstellen und doppelte Benutzergruppen vermieden. Es entsteht eine optimale Grundlage für eine durchgängige Informationsverarbeitung und mehr Effizienz bei der Systembedienung, Wartung und Instandhaltung sowie bei zukünftigen Erweiterungen. Die Aufgabenfelder MES und Teile des PLS können somit als ein zentrales IT-System betrachtet werden. Aus diesem Grund wurde die flexible Systemplattform Plant iT entwickelt, die aus Basissystemen und Modulen besteht und für die unterschiedlichsten Bereiche einer Produktionsanlage eingesetzt werden kann.

Ein Beispiel für die nahtlose Integration zwischen MES-Funktionalitäten und PLS-Ebene einer Großbäckerei ist das Modul Plant iT material. Da die Verfügbarkeit des Materials (in der Regel Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bei Bäckereien von zentraler Bedeutung ist, gibt es eine prozessorientierte Materialwirtschaft, die sämtliche Daten permanent zur Verfügung stellt. So können bei laufender Produktion Entscheidungen über Eingriffe in den Prozessablauf sehr schnell getroffen werden. Ein wesentliches Kriterium für die Qualität dieser Entscheidungen ist die Aktualität der Informationen über Bestand, örtliche Verfügbarkeit und Qualitätsstatus der zu verarbeitenden Materialien.

Mit Plant iT wird somit die nötige Durchgängigkeit gewährleistet, um zum Beispiel die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen aber auch um Rezeptoptimierungen, abhängig von den Rohstoffparametern, durchzuführen. Auch Rohwareneingänge mit dem dazugehörigen Workflow werden so abgebildet. Bei Renovierungsprojekten erlaubt die Offenheit der Plant iT Systemfamilie Migrationszeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Und Aufwendungen für Re-Qualifizierungsmaßnahmen werden durch die objektorientierte Systeminfrastruktur minimiert.



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